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Heizmatten für Fußboden

Elektrische Heizmatten & Elektro-Fußbodenheizung - angenehme Wärme von unten

Kalte Füße auf dem Badezimmerboden morgens beim Aufstehen, ein frösteliger Fliesenboden in der Küche oder ein Wohnzimmer, in dem die Wärme nie ganz unten ankommt – elektrische Heizmatten lösen genau diese Alltagsprobleme, ohne dass eine aufwendige Heizungsinstallation nötig wäre. Als dünn verlegbare Elektro-Fußbodenheizung erwärmen sie den Bodenbelag von unten und sorgen für wohlige Wärme, die sich gleichmäßig im gesamten Raum verteilt. Bei uns finden Sie elektrische Heizmatten und Fußbodenheizungen namhafter Hersteller für jeden Anwendungsbereich, jeden Bodenbelag und jede Raumgröße.

Wie funktionieren elektrische Heizmatten?

Das Herzstück einer elektrischen Heizmatte ist der Heizleiter, ein speziell isoliertes Heizkabel, das in gleichmäßigen Abständen auf einem formstabilen Trägernetz aus Glasfasergewebe fixiert ist. Fließt Strom durch den Heizleiter, erzeugen die Heizelemente Wärme, die sich gleichmäßig über die gesamte Mattenoberfläche verteilt und von dort durch den Bodenbelag in den Raum abgegeben wird.

Die meisten Heizmatten im Sortiment sind in Twin-Bauweise ausgeführt, was bedeutet, dass der Heizleiter am Ende der Matte umgekehrt zurückgeführt wird und beide Anschlusskabel auf derselben Seite aus der Matte herausführen. Das vereinfacht die Installation erheblich, da nur eine Seite der Matte an den Stromkreis angeschlossen werden muss. Das Glasfasergitter ist selbstklebend und lässt sich direkt auf dem Untergrund fixieren, bevor der Bodenbelag darüber verlegt wird.

Ein Bodenfühler, der in einer Fühlerhülse unter dem Bodenbelag verlegt wird, misst kontinuierlich die Temperatur des Bodens und übermittelt den Ist-Wert an den angeschlossenen Thermostat. Dieser regelt die Heizmatte entsprechend und verhindert eine Überhitzung des Bodenbelags.

Heizmatte verlegen - einfach zu verlegen im Neubau & Sanierung

Einer der größten Vorteile elektrischer Heizmatten gegenüber wassergeführten Fußbodenheizungssystemen ist ihre geringe Aufbauhöhe. Mit nur etwa 3 mm Aufbauhöhe lassen sich Heizmatten im Dünnbettverfahren direkt unter dem Bodenbelag verlegen, ohne dass ein neuer Estrich aufgebaut werden muss. Das macht sie zur idealen Lösung für Sanierungen und Renovierungen, bei denen jeder Millimeter Raumhöhe zählt.

Im Neubau bieten Heizmatten die Möglichkeit, die Fußbodenheizung sauber in den Estrich zu integrieren. Dabei wird die Heizmatte auf den Rohestrich verlegt und anschließend mit einer Ausgleichsmasse oder direkt mit dem Fliesenkleber überarbeitet. Der Heizleiter ist im Estrich eingebettet und dauerhaft geschützt.

Bei der Verlegung wird das Glasfasergitter der Heizmatte entsprechend der zu beheizenden Fläche ausgelegt. Durch einfaches Einschneiden und Umklappen des Gitters lässt sich die Matte an nahezu jede Raumgeometrie anpassen, Eckaussparungen, Nischen oder 180°-Zurückverlegungen sind problemlos umsetzbar. Wichtig dabei: Der Heizleiter selbst darf unter keinen Umständen gekürzt oder beschädigt werden, da dies zu Fehlfunktionen und Sicherheitsrisiken führt.

Für die nachträgliche Installation bei Umbaumaßnahmen an bestehenden Bodenbelägen ist die schnelle Montage einer Heizmatte besonders attraktiv. Da keine Rohrleitungen verlegt, kein Heizraum benötigt und kein Handwerker für die Heizungsinstallation beauftragt werden muss, ist der Einbau in vielen Fällen in wenigen Stunden abgeschlossen.

Heizmatten unter Fliesen, Laminat & Parkett - unterschiedliche Bodenbeläge

Nicht jeder Bodenbelag ist für die Kombination mit einer elektrischen Heizmatte gleich gut geeignet. Die Wahl des richtigen Belags hat direkte Auswirkungen auf Effizienz, Wärmeverteilung und die maximale Bodentemperatur.

Fliesen und Keramik sind die idealen Oberbeläge für Heizmatten. Ihre hohe Wärmeleitfähigkeit sorgt dafür, dass die erzeugte Wärme schnell und gleichmäßig an den Raum abgegeben wird. Heizmatten unter Fliesen lassen sich direkt im Fliesenkleber verlegen, der gleichzeitig als Fixierung und Schutzschicht dient. Gerade in Bädern und Küchen, wo Keramik der Standard ist, ergibt diese Kombination besonders viel Sinn.

Laminat und Parkett sind ebenfalls geeignet, sofern der Hersteller die Verwendung mit Fußbodenheizung ausdrücklich freigibt. Da Holz ein vergleichsweise schlechter Wärmeleiter ist, dauert es länger, bis die Wärme durch den Belag an den Raum abgegeben wird. Zudem darf die Oberflächentemperatur bei Holzböden in der Regel 27°C nicht überschreiten, um Verformungen oder Rissbildung zu vermeiden. Hier kommen häufig Heizfolien statt Heizmatten zum Einsatz, da diese als schwimmendes System direkt unter dem Belag verlegt werden und keinen Kleber benötigen.

Vinyl und PVC eignen sich ebenfalls für die Kombination mit Heizmatten, sofern sie für Fußbodenheizungen zugelassen sind. Auch hier gilt: Die Herstellerangaben zur maximalen Bodentemperatur müssen eingehalten werden. Naturstein verhält sich ähnlich wie Keramik und ist ebenfalls sehr gut für Heizmatten geeignet.

Welche Heizleistung brauche ich?

Die Entscheidung zwischen 125 W/m² und 160 W/m² hängt vom Einsatzzweck ab. Als Komfortbodenheizung, also als reine Zusatzheizung für angenehm warme Füße, reicht eine Heizleistung von 125 W/m² in den meisten Fällen vollkommen aus. Das gilt besonders für Bäder und Wohnräume, in denen bereits eine andere Hauptheizung vorhanden ist und die Heizmatte lediglich den Komfort steigern soll.

Wer die Heizmatte als Hauptheizung für einen Raum einsetzen möchte, sollte zu Modellen mit 160 W/m² greifen. Bei einer Fläche von 10 m² entspricht das einer installierten Leistung von 1.600 Watt, was für gut gedämmte Räume bis zu etwa 15 Quadratmeter als alleinige Heizquelle ausreicht. In schlecht gedämmten Räumen oder bei hohen Raumhöhen sollte die benötigte Heizleistung individuell berechnet werden.

Die Heizkosten im Betrieb hängen stark vom Nutzungsverhalten und der Steuerung ab. Ein gut eingestellter Thermostat mit Zeitprogramm und Bodenfühler reduziert den Stromverbrauch erheblich, indem die Heizmatte nur dann heizt, wenn der Raum genutzt wird. Wer die Heizmatte in Kombination mit einer Photovoltaikanlage betreibt, kann die Betriebskosten durch Eigenverbrauch von Solarstrom weiter senken.

Wo eignen sich Heizmatten für den Fußboden?

Elektrische Heizmatten sind ausgesprochen vielseitig einsetzbar und eignen sich für eine breite Palette von Anwendungsbereichen. In Badezimmern und Feuchträumen sind sie besonders beliebt, da der warme Fliesenboden beim morgendlichen Aufstehen sofort für Komfort sorgt. Für den Einsatz in Feuchträumen müssen Heizmatte und Thermostat entsprechend den geltenden Sicherheitsstandards und Schutzklassen für feuchte Bereiche ausgelegt sein.

In Wohnzimmern, Schlafzimmern und Küchen bieten Heizmatten eine angenehme Ergänzung zur bestehenden Heizung oder, in gut gedämmten Räumen, eine vollständige Alternative zum konventionellen Heizkörper. Wintergärten profitieren besonders von einer elektrischen Fußbodenheizung, da hier oft keine Anbindung an das zentrale Heizsystem vorhanden ist und eine eigenständige Lösung benötigt wird.

Auch für Außenbereiche wie Terrassen oder überdachte Einfahrten gibt es spezielle Heizmatten, die für den Einsatz im Freien zugelassen sind und dort für frostfreie Oberflächen sorgen.

Heizmatte mit Thermostat & Regler

Eine elektrische Heizmatte ohne Thermostat zu betreiben ist weder wirtschaftlich noch normkonform. Die ErP-Richtlinie schreibt vor, dass elektrische Fußbodenheizungen mit einem elektronischen Raumthermostat mit Temperaturregelung betrieben werden müssen. Der Raumthermostat misst die Raumtemperatur, der Bodenfühler die Bodentemperatur, und der Regler sorgt dafür, dass weder die maximale Bodentemperatur überschritten noch unnötig Strom verbraucht wird.

Bei uns finden Sie Fußbodentemperaturregler passend zu allen gängigen Schalterprogrammen von Busch Jäger, Gira, Jung, Berker und Merten, sodass der Thermostat optisch nahtlos ins bestehende Schalterdesign integriert werden kann. Wer die Heizmatte per App steuern möchte, findet in den EAZY Systems Thermostaten eine komfortable Lösung mit WLAN-Anbindung und Fernzugriff per Smartphone.

Heizmatten für Fußboden kaufen

Bei uns finden Sie elektrische Heizmatten der Hersteller Halmburger und EAZY Systems in verschiedenen Leistungsstufen, Größen und Ausführungen. Die Halmburger TVMT-Serie ist in 125 W/m² und 160 W/m² erhältlich und überzeugt durch robuste Verarbeitung, langlebige Heizelemente und das selbstklebende Glasfasergitter für eine einfache Verlegung. Die EAZY Systems Heizmatten mit 140 bis 150 W/m² punkten durch ihre kurzen Reaktionszeiten und die nahtlose Integration in das EAZY Smart-Home-System mit App-Steuerung.

Kontaktieren Sie uns bei Fragen zur richtigen Heizmatte für Ihren Bodenbelag, Ihre Raumgröße oder Ihre spezifischen Anforderungen – wir beraten Sie gerne persönlich.

Häufige Fragen zu Heizmatten

Welche Anwendungsbereiche gibt es für eine elektrische Fußbodenheizung und wo eignet sie sich besonders?

Elektro-Heizmatten sind eine perfekte Lösung für nahezu alle Innenbereiche, in denen angenehme Bodenwärme gewünscht wird. Als Bodenheizung eignen sie sich besonders für Badezimmer, Küchen, Wohnräume und Wintergärten, aber auch für den nachträglichen Einbau in bestehenden Räumen, wo eine wassergeführte Beheizung nicht praktikabel wäre. Für den Außenbereich gibt es speziell zugelassene Ausführungen, die frostfreie Terrassen und Einfahrten ermöglichen. Überall dort, wo ein Warmwassersystem zu aufwendig wäre, bieten Elektro-Heizmatten eine flexible und schnell installierbare Alternative.

Welcher Bodenbelag eignet sich für eine Bodenheizung mit Elektro-Heizmatten und was muss man beim Einbau beachten?

Fliesen und Keramik sind die idealen Beläge für Elektro-Heizmatten, da sie die Wärme der Heizleiter besonders gut aufnehmen und gleichmäßig abgeben. Bei Laminat, Parkett und Vinyl muss der Hersteller die Kombination mit einer elektrischen Fußbodenheizung ausdrücklich freigeben, da die maximale Bodentemperatur von 27°C nicht überschritten werden darf. Werden Fliesen verlegt, kann die Heizmatte direkt im Fliesenkleber eingebettet werden, was die Aufbauhöhe auf nur 3 mm reduziert und den nachträglichen Einbau erheblich vereinfacht.

Welchen Sicherheitsstandard muss ein Raumthermostat für das Heizsystem in Feuchträumen erfüllen?

In Feuchträumen wie Bädern gelten besondere Anforderungen an alle elektrischen Komponenten des Heizsystems. Thermostat, Stromkabel und Heizmatte müssen den geltenden Sicherheitsstandards für feuchte Bereiche entsprechen, in der Regel mindestens Schutzklasse IP44. Der Raumthermostat sollte außerhalb der Spritzwasserzonen installiert werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, lässt die gesamte Beheizung inklusive Anschluss von einem Elektriker ausführen, der die Einhaltung aller normativen Anforderungen gewährleistet.

Kann eine Elektro-Bodenheizung als vollständige Heizung eingesetzt werden oder eignet sie sich nur zum Temperieren?

Als Heizteppich oder reine Komfortbodenheizung zum Temperieren reicht eine Leistung von 125 W/m² in der Regel aus. Wer die Elektro-Fußbodenheizung als vollständiges Heizsystem ohne zusätzliche Warmwasserheizung oder anderen Wärmeerzeuger einsetzen möchte, benötigt mindestens 160 W/m² und ein gut gedämmtes Gebäude. Die Beheizung größerer Flächen über Strom ist wirtschaftlich besonders sinnvoll in Kombination mit einer Photovoltaikanlage, bei der überschüssiger Strom direkt in Bodenwärme umgewandelt wird.