Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Markenqualität zu Top-Preisen

Über 1.500 Artikel im Shop

Klimaneutraler Paketversand mit DHL GoGreen

20 Jahre Erfahrung

Jetzt den PEFRA Newsletter abonnieren und einen 5 € Willkommensgutschein erhalten!

Hygrostate

Hygrostate zum automatischen Betrieb einer Be- oder Entfeuchtungsanlage

Ein Hygrostat misst die relative Luftfeuchtigkeit und schaltet bei Bedarf einen Lüfter, Entfeuchter oder Befeuchter. So vermeiden Sie Schimmel in Kellern, Bädern und Lagerräumen oder halten in Serverräumen und Gewächshäusern ein konstantes Klima. Bei PEFRA finden Sie mechanische und elektronische Hygrostate sowie Hygrothermostate, die Feuchte und Temperatur in einem Gerät regeln. EBERLE beschreibt Hygrostate ebenfalls als Geräte zum automatischen Betrieb von Be- und Entfeuchtungsanlagen, unter anderem für Wohnungen, Wintergärten, Bäder, Keller, EDV-Räume, Schaltschränke und Geschäftsräume.

Mit frei wählbaren Sollwerten zwischen 30 % und 100 % r.H. und einer Rückschalt-Hysterese von nur ca. 4 % garantieren diese Modelle eine präzise Steuerung Ihrer Raumluft. Ob im Wohnbereich, im gewerblichen Umfeld, in Industrieanlagen oder Spezialanwendungen wie Schwimmbädern und Archiveinrichtungen – Hygrostate von alre oder EBERLE sind mit universellen Betriebsspannungen, verschiedenen Auf- und Unterputzversionen sowie je nach Modell unterschiedlichen Schaltleistungen flexibel einsetzbar.

Funktionsweise eines Hygrostats

Ein Hygrostat arbeitet im Prinzip ähnlich wie ein Thermostat – nur wird nicht die Temperatur, sondern die relative Luftfeuchtigkeit als Regelgröße verwendet. Das Gerät erfasst die aktuelle Luftfeuchte, vergleicht sie mit dem eingestellten Sollwert und schaltet bei Abweichung einen angeschlossenen Verbraucher ein oder aus. So kann ein Hygrostat beispielsweise einen Ventilator bei zu hoher Luftfeuchtigkeit einschalten, einen Entfeuchter aktivieren oder eine Befeuchtungsanlage freigeben, wenn die Raumluft zu trocken wird. Viele Geräte verfügen hierfür über einen Wechslerkontakt, sodass sie je nach Anschluss sowohl zum Be- als auch zum Entfeuchten eingesetzt werden können. Regin beschreibt solche Hygrostate ebenfalls mit einstellbarem Sollwert und Umschaltkontakt zur Regelung von Be- oder Entfeuchtung.

Bei mechanischen Hygrostaten reagiert ein feuchteempfindliches Messelement auf Änderungen der relativen Luftfeuchtigkeit und betätigt darüber einen Schaltkontakt. Diese Bauweise ist robust, bewährt und besonders für einfache Regelaufgaben geeignet. Elektronische Hygrostate oder Feuchteregler arbeiten dagegen mit Sensorik und elektronischer Auswertung. Sie bieten je nach Ausführung digitale Anzeigen, genauere Einstellmöglichkeiten oder zusätzliche Ausgangssignale für Lüftungs-, Klima- und Gebäudeautomationssysteme.

Hygrostat vs. Hygrothermostat – der Unterschied

Ein Hygrostat regelt ausschließlich die Luftfeuchtigkeit. Er ist die richtige Wahl, wenn Lüfter, Entfeuchter, Befeuchter oder Schaltschrankheizungen abhängig von einem Feuchtewert geschaltet werden sollen. Typische Beispiele sind Kellerlüftung, Badlüftung, Feuchteregelung in Lagerräumen oder Kondensatschutz in Schaltschränken.

Ein Hygrothermostat kombiniert dagegen Hygrostat und Raumthermostat in einem Gerät. Damit lassen sich Feuchtigkeit und Temperatur gleichzeitig überwachen oder regeln. Das ist besonders sinnvoll, wenn Feuchte- und Temperaturverlauf zusammen betrachtet werden müssen – zum Beispiel in Schwimmbädern, Wellnessbereichen, Wintergärten, Laboren, technischen Räumen oder gewerblichen Anlagen mit Heiz-, Kühl- und Lüftungsfunktion. ALRE beschreibt Hygrothermostate entsprechend als Geräte zur Überwachung und Regelung der relativen Feuchte und der Temperatur in einem Gerät.

Typische Einsatzbereiche für Hygrostate

Hygrostate werden überall dort eingesetzt, wo eine zu hohe oder zu niedrige Luftfeuchtigkeit Schäden verursachen, den Komfort beeinträchtigen oder technische Anlagen gefährden kann. Im privaten Bereich sind vor allem Badezimmer, Keller, Waschräume, Wohnräume und Wintergärten typische Einsatzorte. Dort helfen Hygrostate, Lüfter oder Entfeuchter automatisch zu schalten und dauerhaft erhöhter Feuchtigkeit entgegenzuwirken.

Im gewerblichen und industriellen Umfeld kommen Hygrostate in Lagerräumen, Archiven, Museen, Laboren, Serverräumen, Klimakanälen, Produktionsbereichen und Schaltschränken zum Einsatz. In Lüftungs- und Klimakanälen überwachen Kanalhygrostate die Feuchte der vorbeiströmenden Luft und können Lüftungsanlagen, Befeuchter oder Entfeuchter bedarfsgerecht ansteuern. S+S Regeltechnik nennt für Kanalhygrostate unter anderem Lüftungs- und Klimakanäle, Labore, Produktionsräume, Klimaschränke, Schwimmbäder und Gewächshäuser als typische Anwendungen.

Gerade bei Kellerlüftung und Feuchteregelung ist wichtig, die Einsatzsituation richtig zu bewerten. In einschlägigen Haustechnik-Foren wird häufig darauf hingewiesen, dass bei Kellern nicht allein die relative Luftfeuchtigkeit betrachtet werden sollte, sondern auch Temperatur, Außenluft und Taupunkt eine Rolle spielen. Ein Hygrostat ist deshalb besonders sinnvoll, wenn er passend zur Anwendung eingestellt und in ein geeignetes Lüftungs- oder Entfeuchtungskonzept eingebunden wird.

Wichtige Auswahlkriterien: Schaltbereich, Montageart und Schaltleistung

Bei der Auswahl eines Hygrostats ist zunächst der passende Feuchte- bzw. Schaltbereich entscheidend. Viele Raumhygrostate arbeiten im Bereich von ca. 30 bis 100 % relativer Luftfeuchtigkeit, je nach Hersteller und Modell können die Werte leicht abweichen. Für Wohnräume, Keller, Bäder und einfache Lüftungsanwendungen reicht dieser Bereich in der Regel aus. Für Labor, Archiv, Schwimmbad, Gewächshaus oder industrielle Anwendungen sollte dagegen genauer geprüft werden, welcher Feuchtebereich tatsächlich geregelt oder überwacht werden muss.

Auch die Hysterese ist ein wichtiger Punkt. Sie legt fest, ab welcher Abweichung vom Sollwert der Hygrostat wieder zurückschaltet. Eine zu kleine Hysterese kann zu häufigem Schalten führen, eine zu große Hysterese zu stärkeren Schwankungen der Luftfeuchtigkeit. EBERLE nennt bei den Hygrostaten HYG-E 6001, HYG-E 7001 und HYG 4003 beispielsweise eine Hysterese von ca. 4 % relativer Feuchte.

Die Montageart muss zur Anwendung passen. Raumhygrostate werden direkt im Raum montiert, meist als Aufputz- oder Unterputzgerät. Kanalhygrostate werden in Lüftungs- oder Klimakanälen eingesetzt und müssen passend zur Luftgeschwindigkeit, Einbaulage und Schutzart ausgewählt werden. Für Schaltschränke sind kompakte Geräte mit geeigneter Schutzart und passender Befestigung wichtig. S+S unterscheidet beispielsweise zwischen Raum-, Aufputz- und Kanalhygrostaten und weist je nach Bauform unterschiedliche Schutzarten aus.

Die Schaltleistung ist besonders dann wichtig, wenn nicht nur ein Steuereingang, sondern ein Verbraucher direkt geschaltet werden soll. Kleine Lüfter, Relais, Entfeuchter, Befeuchter oder Schaltschrankheizungen stellen unterschiedliche Anforderungen an Spannung, Strom und Kontaktbelastbarkeit. Viele Hygrostate arbeiten mit einem Wechslerkontakt; je nach Gerät sind Schaltleistungen von wenigen Ampere bis zu höheren Lasten möglich. ALRE gibt beim Modell HI-2 beispielsweise eine maximale Schaltspannung von 230 V AC und einen maximalen Schaltstrom von 15 A beziehungsweise 8 A an.

Profitieren Sie von:

  • Einfachem Handling: Direktmontage Auf- oder Unterputz
  • Robustheit & Sicherheit: EMV-geprüft nach EN 60730/VDE 0875, CE-konform
  • Effektivem Schimmelschutz: Richtig eingestellte Hygrostate beugen gezielt Schimmelbildung in Feuchträumen vor
  • Komfort & Schutz: Verhindern Sie Kalkablagerungen in Poolanlagen, Schimmel in Kellern und Korrosion in Industrie-Schaltschränken

Anwendungen & Einsatzbereiche

  • Privathaushalt: Wohnräume, Badezimmer, Keller – effektive Schimmelprävention in Feuchträumen
  • Gewerbe & Industrie: Klimakanäle, Schaltschränke, Lagerhallen – Schutz empfindlicher Elektronik und Materialien
  • Spezialanwendungen: Schwimmbad- und Wellnessbereiche, Gewächshäuser, Museums- und Archivräume

Typen & Montage

  • Raumhygrostate Aufputz/Unterputz: Direktmontage an der Wand – ideal für Wohn- und Geschäftsräume
  • Kanalhygrostate: Montage im Lüftungs- oder Klimakanal zur Feuchteüberwachung der Luftströmung
  • Kombigeräte/Hygrothermostate: Regelung von Feuchte und Temperatur in einem kompakten Gehäuse

Technische Highlights

  • Feuchteeinstellbereich: je nach Modell ca. 30 – 100 % r. H.
  • Schaltkontakt: Wechsler, je nach Ausführung bis 5 A oder höher belastbar
  • Betriebsspannung: je nach Modell 24 – 230 V AC, 50/60 Hz
  • Rückschalt-Hysterese: ca. 4 % r. H. für stabile Regelung
  • Schutzart: je nach Ausführung, z. B. IP 30 bei Raumhygrostaten
  • Zertifizierung: EMV-geprüft nach EN 60730

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Vielseitig einsetzbar: passende Geräte für Wohnraum, Gewerbe, Industrie und Sonderanwendungen
  • Einfache Installation: verschiedene Modelle für Aufputz, Unterputz oder Kanalmontage
  • Präzise Regelung: geringe Hysterese für konstante Luftfeuchte
  • Verschiedene Gehäuse: Außeneinstellung für einfache Bedienung, Inneneinstellung zum Schutz vor unbefugten Änderungen
  • Schutz von Räumen und Technik: Feuchteregelung gegen Schimmel, Kondensation und Korrosion

Jetzt Hygrostat kaufen

Kaufen Sie jetzt Ihr passendes Hygrostat und sorgen Sie dauerhaft für optimale Luftfeuchte in Ihren Räumen.