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Elektroheizung

Elektroheizung kaufen - Verbrauch & was kostet eine Elektroheizung?

Elektrisch heizen erlebt 2026 eine Renaissance. Steigende Effizienz, sinkende Strompreise durch erneuerbare Energien und die wachsende Verbreitung von Smart-Home-Systemen machen die Elektroheizung zur ernsthaften Alternative zur klassischen Zentralheizung – besonders für Neubauten, Ferienhäuser, Altbauten ohne Leitungsnetz und alle, die eine flexible Zusatzheizung suchen. Bei PEFRA finden Sie ein sorgfältig zusammengestelltes Sortiment an Elektroheizungen namhafter Hersteller, kombiniert mit über 20 Jahren Fachkompetenz in der Heizungssteuerung.

Wie funktioniert elektrisch Heizen und was kostet eine Elektroheizung?

Das Grundprinzip ist denkbar einfach: Eine Elektroheizung wandelt elektrische Energie direkt in Wärme um, ohne Zwischenschritte, ohne Verbrennungsprozesse und ohne Abgase. Was dabei zunächst ineffizient klingt, hat in der Praxis klare Vorteile – besonders dann, wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt.

Die benötigte Heizleistung hängt von der Raumgröße ab. Als Faustregel gilt: Gut gedämmte Räume benötigen etwa 50 bis 80 Watt pro Quadratmeter, ältere oder schlecht gedämmte Gebäude eher 100 Watt pro Quadratmeter oder mehr. Ein 20-Quadratmeter-Zimmer kommt also mit einer 1.000 bis 2.000 Watt starken Elektroheizung gut aus. Für kleinere Räume oder als gezielte Zusatzheizung reichen oft Modelle mit 500 Watt oder 1.200 Watt vollkommen aus.

Bei den Betriebskosten ist Ehrlichkeit angebracht: Elektrisch heizen ist im direkten Vergleich zu einer modernen Gasheizung oder Wärmepumpe pro Kilowattstunde teurer. Dafür entfallen Anschaffungskosten für Heizraum, Rohrleitungen, Schornstein und jährliche Wartung – Kostenpunkte, die bei anderen Heizsystemen schnell mehrere tausend Euro ausmachen. Wer die laufenden Kosten durch smarte Steuerung und eine gute Dämmung im Griff hat, kann mit einer Elektroheizung durchaus Kosten sparen.

Elektroheizungen im Vergleich - alle Modelle 2026

Nicht jede Elektroheizung funktioniert nach demselben Prinzip. Je nach Einsatzbereich, Raumgröße und persönlichen Vorlieben gibt es deutliche Unterschiede.

Infrarotheizung

Infrarotheizungen arbeiten mit Infrarotstrahlung und erwärmen nicht die Raumluft, sondern direkt Wände, Böden, Möbel und Personen im Raum. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Staub wird nicht aufgewirbelt, was Infrarotheizungen zur idealen Wahl für Allergiker macht. Montiert an Wand oder Decke, heizen sie schnell und gleichmäßig, ohne Geräusche und ohne bewegliche Teile. Besonders sparsam sind sie in gut gedämmten Räumen, in denen die gespeicherte Strahlungswärme lange anhält.

Konvektoren & Elektroheizkörper

Konvektoren und Elektroheizkörper erwärmen die Raumluft durch natürliche Konvektion. Kühle Luft wird unten angesaugt, erwärmt und steigt nach oben – ein gleichmäßiger Kreislauf entsteht. Elektroheizkörper sind in der Regel fest installiert und eignen sich gut als Hauptheizung für einzelne Räume. Konvektoren sind oft kompakter und teilweise auch mobil einsetzbar.

Flächenspeicherheizung & Wärmespeicher

Flächenspeicherheizungen mit Schamottekern speichern Wärme über einen längeren Zeitraum und geben sie gleichmäßig an den Raum ab. Die erzeugte Wärme bleibt dadurch auch nach dem Abschalten der Heizung noch lange spürbar. Besonders im Altbau oder bei Gebäuden mit hohem Wärmebedarf sind diese Systeme eine bewährte Lösung.

Wer seinen Boden als Wärmequelle nutzen möchte, findet in der elektrischen Fußbodenheizung eine komfortable Lösung. Die Wärme verteilt sich gleichmäßig vom Boden aus nach oben und sorgt für ein angenehmes Raumklima, besonders in Bädern und Fluren. Unter Fliesen, Laminat oder Parkett lässt sie sich unkompliziert verlegen und ist gegenüber wassergeführten Systemen deutlich günstiger in der Installation.

Heizlüfter

Für alle, die schnell und ohne Installation Wärme benötigen, ist der Heizlüfter die naheliegendste Wahl. Einfach an die Steckdose anschließen, einschalten und der Raum wird schnell warm. Als mobile Zusatzheizung für gelegentliches Beheizen einzelner Räume ist er praktisch, als dauerhafte Hauptheizung aufgrund des vergleichsweise hohen Verbrauchs jedoch weniger geeignet. Sein Einsatz empfiehlt sich daher vor allem als temporäres Heizgerät.

Wärmepumpe

Die Wärmepumpe ist technisch gesehen ebenfalls eine elektrische Heizung, funktioniert aber nach einem anderen Prinzip: Sie entzieht der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärmeenergie und verstärkt diese mit elektrischer Energie. Im Vergleich zu anderen Heizsystemen ist sie besonders effizient – liefert sie doch für jede eingesetzte Kilowattstunde Strom das Drei- bis Vierfache an Wärme. Damit ist sie langfristig die sparsamste elektrische Heizlösung, erfordert aber eine höhere Anfangsinvestition.

Natursteinheizung

Wer Wärme mit stilvollem Design verbinden möchte, findet in der Natursteinheizung eine besondere Lösung. Jedes Stück aus Marmor oder Granit ist ein Unikat und gibt durch seine hohe Wärmespeicherkapazität gleichmäßige, langanhaltende Strahlungswärme ab. Besonders in Wohnräumen, Wintergärten und Badezimmern sorgt sie für ein angenehmes Raumklima, das sich deutlich von konventionellen Heizkörpern unterscheidet.

Elektrischer Badheizkörper

Kompakte Wärme genau dort, wo sie gebraucht wird: Elektrische Badheizkörper und Handtuchwärmer heizen schnell auf und lassen sich unkompliziert montieren. Dank kurzer Aufheizzeiten und einfacher Installation sind sie ideal für Neubauten und Renovierungen gleichermaßen und sorgen nebenbei dafür, dass Handtücher stets trocken und warm bereitliegen.

Vor- und Nachteile der Elektroheizung

Wer eine neue Heizung sucht, sollte die Vor- und Nachteile der Elektroheizung ehrlich gegeneinander abwägen.

Auf der Haben-Seite stehen: einfache Installation ohne Heizungsrohre oder Schornstein, kein Heizraum erforderlich, wartungsfreier Betrieb ohne Verschleißteile, leiser und sauberer Betrieb ohne Verbrennung sowie maximale Flexibilität bei der Aufstellung. Elektroheizungen lassen sich zudem hervorragend mit Ökostrom oder einer Photovoltaikanlage kombinieren, was die Betriebskosten langfristig deutlich senkt.

Auf der anderen Seite stehen die im Vergleich zu Gas oder Wärmepumpe höheren Betriebskosten pro Kilowattstunde sowie die vollständige Abhängigkeit vom Stromnetz. Wer ein großes Gebäude vollständig elektrisch beheizen möchte, sollte die laufenden Kosten realistisch kalkulieren. Nachteile von Elektroheizungen sind in erster Linie wirtschaftlicher Natur, denn technisch überzeugen sie in nahezu jeder Anwendung.

Sparsam elektrisch heizen - so senken Sie den Stromverbrauch

Die größte Stellschraube beim Thema Stromverbrauch ist die smarte Steuerung. Wer seine Elektroheizung mit einem Thermostat kombiniert, stellt sicher, dass nur dann geheizt wird, wenn es wirklich nötig ist. Zeitpläne, Raumtemperatur-Schwellenwerte und App-basierte Fernsteuerung sorgen dafür, dass die Heizung nicht unnötig in Betrieb bleibt. Moderne Smart-Home-Systeme lassen sich die Elektroheizung nahtlos integrieren – so lässt sich der Verbrauch pro Quadratmeter spürbar reduzieren, ohne auf Komfort zu verzichten. Auch die richtige Dimensionierung spielt eine entscheidende Rolle. Ein zu groß gewähltes Modell taktet häufig und verbraucht dabei mehr Strom als eigentlich nötig wäre, während ein zu kleines Gerät die gewünschte Temperatur schlicht nicht zuverlässig erreicht. Wer von Anfang an die passende Heizleistung für seinen Raum wählt, spart langfristig Energie und Kosten.

Elektroheizung kaufen - mobil oder fest installiert?

Die Entscheidung zwischen einer mobilen und einer fest installierten Elektroheizung hängt vom Nutzungsverhalten ab. Mobile Heizgeräte lassen sich flexibel von Raum zu Raum tragen, direkt an die Steckdose anschließen und ohne handwerkliche Kenntnisse in Betrieb nehmen. Fest installierte Systeme wie Infrarotheizungen, Elektroheizkörper oder elektrische Fußbodenheizungen bieten dagegen ein dauerhaft höheres Niveau an Komfort, Effizienz und optischer Integration. Wer unsicher ist, welches Modell für seine Situation am besten geeignet ist, findet bei uns persönliche Beratung durch erfahrene Energieberater und Elektriker. Kontaktieren Sie uns und wir helfen Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Häufige Fragen zu Elektroheizungen

Welche elektrische Heizung ist am effizientesten und hat die niedrigsten Heizkosten?

Die effizienteste Lösung beim Heizen mit Strom ist die Wärmepumpe, da sie für jede eingesetzte Kilowattstunde ein Vielfaches an Wärme liefert. Wer keine Wärmepumpe installieren möchte oder kann, findet in der Infrarotheizung eine besonders sparsame Elektroheizung, da sie Gegenstände und Personen direkt erwärmt statt die Raumluft aufzuheizen. Konvektoren und elektrische Heizkörper sind ebenfalls effizient, wenn sie mit einem smarten Thermostat kombiniert werden, das die Raumtemperatur präzise regelt und unnötiges Heizen verhindert.

Was sind die Nachteile von Elektroheizungen im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen?

Der größte Nachteil beim elektrisch Heizen sind die Betriebskosten. Eine Elektroheizung verbraucht Strom, der pro Kilowattstunde teurer ist als Gas oder Fernwärme. Im Vergleich zu herkömmlichen Zentralheizungen können daher hohe Kosten entstehen, wenn große Flächen dauerhaft beheizt werden sollen. Wer die Betriebskosten von Elektroheizungen im Griff behalten möchte, sollte auf smarte Steuerung, gute Dämmung und eine passende Dimensionierung achten.

Wie hoch sind die Anschaffungskosten einer Heizung mit Infrarot und welche Heizleistung brauche ich?

Infrarot-Heizpaneele sind in der Anschaffung vergleichsweise günstig. Einfache Modelle sind bereits ab wenigen hundert Euro erhältlich, hochwertige Natursteinheizungen oder designorientierte Systeme können deutlich mehr kosten. Bei der Heizleistung gilt als Faustregel: gut gedämmte Räume benötigen etwa 50 bis 80 Watt pro Quadratmeter. Ein wichtiger Vorteil von Infrarot ist, dass kein Staub aufgewirbelt wird, was die Raumluftqualität spürbar verbessert und die Heizung besonders für Allergiker empfehlenswert macht.

Lässt sich eine elektrische Heizung smart steuern und damit Kosten sparen?

Ja, und das ist einer der größten Vorteile beim Heizen mit Strom. Elektrische Heizkörper und andere Elektroheizungen lassen sich problemlos mit smarten Thermostaten, Zeitschaltuhren oder App-Steuerung kombinieren. So heizt die Anlage nur dann, wenn es wirklich nötig ist, und die Raumtemperatur wird präzise auf den gewünschten Wert geregelt. Wer seine Elektroheizung konsequent smart steuert, kann damit spürbar Kosten sparen, ohne auf Komfort zu verzichten.