Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Markenqualität zu Top-Preisen

Über 1.500 Artikel im Shop

Klimaneutraler Paketversand mit DHL GoGreen

20 Jahre Erfahrung

Jetzt den PEFRA Newsletter abonnieren und einen 5 € Willkommensgutschein erhalten!

Badheizungen

Badheizungen – Konvektor- und Infrarot-Heizungen fürs Badezimmer

Eine Badheizung muss mehr leisten als eine Heizung in jedem anderen Raum. Sie soll morgens innerhalb weniger Minuten ein angenehm warmes Bad bereitstellen, gleichzeitig die Handtücher trocknen, in feuchter Umgebung sicher funktionieren und sich optisch dezent in eine meist aufwendig gestaltete Raumästhetik einfügen. Wir führen elektrische Badheizungen in zwei grundsätzlich unterschiedlichen Bauweisen – schnellreagierende Konvektoren und sanft strahlende Infrarot-Heizungen – und decken damit alle gängigen Anforderungen vom kompakten Gäste-WC bis zum großzügigen Wellness-Bad ab.

Konvektor- oder Infrarot-Badheizung?

Bevor wir auf die einzelnen Modelle eingehen, lohnt sich der Blick auf die Grundsatzentscheidung. Beide Bauweisen erfüllen ihren Zweck, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte – und welche besser zu Ihnen passt, entscheidet sich an Ihren Nutzungsgewohnheiten und der baulichen Situation des Bades.

Konvektor-Badheizungen für die schnelle Aufheizung

Konvektor-Heizungen erwärmen die Raumluft, die anschließend aufsteigt und den Raum durchwärmt. Der entscheidende Vorteil ist die schnelle Reaktionszeit – innerhalb weniger Minuten ist das Bad spürbar wärmer. Damit eignet sich diese Bauweise besonders für Bäder, die nur kurze Zeit am Tag genutzt werden und in denen es vor allem darum geht, morgens vor der Dusche zügig auf angenehme Temperatur zu kommen. Im Sortiment finden Sie die Technotherm HR-50-94 in Weiß mit 940 Watt für mittlere Bäder und die kräftigere HR-50-132 in Weiß mit 1320 Watt für größere Räume. Beide Modelle sind auch in der dunklen Schwarz-Variante erhältlich.

Infrarot-Badheizungen für nachhaltige Wärme

Infrarot-Badheizungen arbeiten nach einem völlig anderen Prinzip. Sie erwärmen nicht die Luft, sondern geben langwellige Strahlung ab, die Wände, Boden, Möbel und Personen direkt erwärmt – ähnlich wie Sonnenstrahlung. Diese Bauteile speichern die Wärme und geben sie über längere Zeit wieder ab, was ein gleichmäßiges und besonders behagliches Raumklima erzeugt. Die Aufheizzeit ist länger als bei einem Konvektor, dafür hält die Wärme nach dem Abschalten deutlich länger an. Bei der Auswahl der Infrarot-Badheizungen finden Sie acht Leistungsstufen von 351 bis 1200 Watt, jeweils in Weiß und Anthrazit.

Leistungsklassen für jede Badgröße

Die richtige Heizleistung hängt von Raumgröße, Dämmstandard und gewünschter Aufheizgeschwindigkeit ab. Damit Sie sich nicht durch alle 16 Infrarot-Varianten klicken müssen, hier die Orientierung nach typischen Badgrößen. Die folgenden Zuordnungen sind als Richtwert gedacht – bei großen Fensterflächen, Außenwänden oder schlechter Dämmung sollten Sie eine Leistungsklasse größer wählen.

Kleine Bäder und Gäste-WCs

Für kompakte Räume bis etwa 4 Quadratmeter reicht die HR-ISP-W-351 mit 351 Watt aus. In Gäste-WCs, kleinen Pulverräumen oder zur Ergänzung in vorhandenen Beheizungskonzepten ist diese kompakte Variante die richtige Wahl. Wer eine etwas kräftigere Reserve haben möchte, greift zur HR-ISP-W-501 mit 501 Watt.

Mittlere Bäder

Für Standardbäder zwischen 5 und 8 Quadratmetern empfehlen sich die Modelle mit 600 bis 800 Watt. Die HR-ISP-W-600 ist die kleinere Variante in dieser Klasse, die HR-ISP-W-800 mit 800 Watt deckt auch leicht ungünstige Dämmsituationen ab. Diese Leistungsklasse ist die häufigste Wahl im deutschen Wohnungsbau.

Große Bäder und Wellness-Bereiche

Ab 9 Quadratmetern aufwärts oder bei großzügig dimensionierten Wellness-Bädern kommen die HR-ISP-W-1000 mit 1000 Watt und die HR-ISP-W-1200 mit 1200 Watt zum Einsatz. Bei besonders großen oder offenen Badezimmern lohnt sich auch der Einsatz von zwei kleineren Heizungen statt einer einzelnen großen – damit verteilt sich die Wärme gleichmäßiger im Raum.

Farbvarianten und Designoptionen

Im Bad ist die Optik mindestens so wichtig wie die Funktion. Eine Heizung, die nicht zum Fliesenton oder zum Möbelstil passt, wirkt als Fremdkörper – egal wie gut sie technisch funktioniert. Die Modelle sind deshalb in unterschiedlichen Farbausführungen erhältlich, die sich harmonisch in moderne Badkonzepte einfügen.

Weiß für klassische und helle Bäder

Die Standardfarbe Weiß passt zu hellen Fliesen, weißen Sanitärobjekten und nahezu jedem Bad mit klassisch-zeitloser Anmutung. Sie tritt optisch zurück, was bei kleinen Bädern den Vorteil hat, dass die Heizung den Raum nicht visuell verkleinert. Sowohl die Konvektor- als auch die Infrarot-Modelle sind in Weiß erhältlich.

Anthrazit und Schwarz als Designakzent

Die dunklen Varianten setzen einen deutlichen Designakzent und passen besonders gut zu modernen Bädern mit dunklen Großformatfliesen, Holzanteilen oder industriell anmutenden Materialien. Bei den Infrarot-Modellen finden Sie die komplette Serie in Anthrazit, bei den Konvektoren ist die Schwarz-Variante mit der Bezeichnung HRZ erhältlich. Wer den Designgedanken konsequent durchzieht, kombiniert die dunkle Heizung mit dunklen Armaturen, Spiegelrahmen und Möbelgriffen zum stimmigen Gesamtbild.

Funkbedienung und Steuerung

Eine moderne Badheizung ist heute mehr als nur ein Wand-Element mit Ein-Aus-Knopf. Sie soll sich rechtzeitig vor dem morgendlichen Duschen einschalten, am Abend für die Wellness-Stunde gezielt hochfahren und bei Abwesenheit von selbst herunterregeln. Dafür stehen zwei Varianten zur Verfügung.

Standardmodelle mit integriertem Thermostat

Die Basisvarianten unserer Badheizungen verfügen über ein integriertes elektronisches Thermostat, mit dem sich die Raumtemperatur direkt am Gerät einstellen lässt. Für klassische Anwendungen ohne weitere Automatisierung reicht das aus.

Funk-Versionen für die Smart-Home-Integration

Wer die Badheizung in ein zentrales Steuerungskonzept einbinden möchte, greift zu den Funk-Versionen, die mit dem Zusatz "RF" gekennzeichnet sind – etwa der HR-ISP-W-800-RF oder der HR-ISP-Z-1000-RF in Anthrazit. Diese Modelle lassen sich über kompatible Funkthermostate aus dem Bereich der Heizungssteuerung programmieren, zeitlich planen und auch aus der Ferne bedienen. Damit wird das Bad zum festen Zeitpunkt morgens warm, ohne dass jemand am Vorabend daran denken muss.

Handtuchhalter und Zubehör

Ein Bad ohne warme Handtücher ist nur die halbe Lösung. Deshalb lassen sich die meisten unserer Badheizungen mit passenden Handtuchhaltern kombinieren, die die abgestrahlte Wärme nutzen und gleichzeitig den Aufbewahrungsort für die täglich benötigten Frottees liefern. Drei Varianten sind im Sortiment.

Edelstahl-Handtuchbügel in zwei Längen

Die klassischen 400-mm-Handtuchbügel aus Edelstahl eignen sich für die kompakteren Badheizungs-Modelle, die größere 600-mm-Variante für die breiteren Heizungen ab 800 Watt. Beide Längen sind in zeitlosem Edelstahl-Look ausgeführt und passen damit zu nahezu jedem Bad-Konzept.

ISP-Handtuchhalter mit mehrarmiger Bauweise

Für Bäder mit höherem Handtuchaufkommen – etwa Familien- oder Wellness-Bäder – sind die mehrarmigen ISP-Handtuchhalter die bessere Wahl. Der IB-TT-3 mit drei Armen und der IB-TT-5 mit fünf Armen halten mehrere Handtücher gleichzeitig griffbereit und nutzen die Heizungswärme optimal aus.

Häufige Fragen

Sind elektrische Badheizungen in Feuchträumen sicher?

Ja, sofern sie für den Einsatz im Badezimmer zugelassen sind. Alle unsere Badheizungs-Modelle erfüllen die einschlägigen Schutzklassen für die Installation in der Nähe von Dusche und Wanne. Wichtig ist die Einhaltung der Schutzbereiche nach DIN VDE 0100-701 – Ihr Elektriker prüft das im Rahmen der Installation und wählt den passenden Montageort.

Wie hoch sind die Betriebskosten einer elektrischen Badheizung?

Bei reinem Strom-Direktbetrieb liegen die Kosten pro Kilowattstunde leicht über denen einer Gas- oder Wärmepumpenheizung. Im Bad ist die elektrische Lösung trotzdem oft die wirtschaftlichste Wahl, weil sie nur dann läuft, wenn der Raum tatsächlich genutzt wird – statt wie eine wassergeführte Heizung ständig auf Bereitschaft zu sein. Bei Kombination mit einer eigenen Photovoltaikanlage verbessert sich die Bilanz weiter, insbesondere bei Elektrodirektheizungen mit Zwischenspeicher wie z. B. der Infrarot-Natursteinheizung, die Nachmittags mit PV-Strom vorheizt und die Wärme bis in den Abend speichern kann.

Wie wird die Heizung montiert?

Die Badheizungen werden mit den mitgelieferten Wandhalterungen befestigt. Der elektrische Anschluss, soweit nicht steckerfertig, sollte in Bädern aus Sicherheitsgründen immer durch einen Elektriker erfolgen – sowohl die Auswahl des passenden Montageorts unter Berücksichtigung der Schutzbereiche als auch der Anschluss an einen ordnungsgemäß abgesicherten Stromkreis gehört in fachkundige Hände.

Reicht eine Badheizung als alleinige Wärmequelle?

In gut gedämmten Neubauten und energetisch sanierten Bädern ist das problemlos möglich – die Heizleistung wird dann entsprechend der Raumgröße ausgelegt. Bei unsanierten Altbädern mit hohen Wärmeverlusten ist die Badheizung in der Regel eine Ergänzung zur zentralen Wärmeversorgung und übernimmt vor allem die schnelle Aufheizung am Morgen oder Abend.

Welche Leistung brauche ich für ein durchschnittliches Bad?

Als Faustregel rechnen Sie bei guter Dämmung mit etwa 100 Watt pro Quadratmeter Badfläche. Ein 6-Quadratmeter-Bad benötigt also rund 600 Watt – damit liegt die HR-ISP-W-600 in der richtigen Klasse. Bei großen Fensterflächen, ungedämmten Außenwänden oder dem Wunsch nach besonders schneller Aufheizung wählen Sie die nächst größere Leistungsstufe.